Schnarchen-OP
Um das Schnarchen zu reduzieren, stehen in unserer Klinik folgende Methoden zur Verfügung.
LAUP (Laserunterstützte Uvula-Plastik):
Das Zäpfchen eines übergroßen Weichgaumens wird mit dem Laser verkleinert und die Schleimhaut gerafft. Der Eingriff hilft sehr effektiv gegen Schnarchgeräusche und kann gegebenenfalls ambulant durchgeführt werden. Durch die thermische Schädigung des Gewebes, kann der Eingriff schmerzhaft sein (bis zu zehn Tagen), die Leistung wird nur im Falle eines krankhaften Schnarchens von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
UPPP (Uvula-Palato-Pharyngoplastik):
Überschießende Schleimhaut vom Weichgaumen wird inklusive der Mandeln entfernt, gegebenenfalls unter Einsatz des Lasers. Dieser effektive Eingriff bei krankhaften Schnarchern ist nur stationär durchführbar. Die Kosten dieses Eingriffes werden üblicherweise von den Kassen übernommen.
Radiofrequenztherapie:
Eine Nadel wird in das Gewebe im Weichgaumen oder Zungengrund eingeführt, die dann das Gewebe gezielt verödet. Durch die daraus resultierende Narbenbildung mindert sich die Schwingfähigkeit des Gewebes, was zu einer Reduktion von Schnarch-Geräuschen führt. Nachteilig ist, dass dieser Eingriff möglicherweise wiederholt werden muss, Kosten werden nicht erstattet.