Die Praxis

Bereits vor über 50 Jahren wurde 1942 am Stadtkrankenhaus eine Bettenstation für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde vom damaligen Dr. med. Mörler gegründet. 1971 wurde diese von Dr. med. Ramos übernommen. 1979 wurde Herr Dr. med. Wiener zusätzlich zum Chefarzt der Abteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Stadtkrankenhaus berufen. 1980 erfolgte der Umzug der Bettenstation von der I 20 in den jetzigen K-Bau und der Umzug der Praxis aus der Nordstrasse ebenfalls auf das Gelände des Stadtkrankenhauses. Nach dem Ausscheiden von Dr. Ramos 1989 trat Dr. Oldenburg dessen Nachfolge an. Seit Mitte 2000 gehört unserem fachärztlichem Team auch Dr. med. Simic an. Im Juli 2005 konnte Herr Dr. Kuhn aus der HNO Klinik Höchst gewonnen werden. Seit über 60 Jahren erfolgt somit eine kontinuierliche Versorgung der Patienten auf dem Gebiet der Hals- Nasen -Ohrenheilkunde. In all diesen Jahren wurden erhebliche finanzielle Aufwendungen erbracht um eine moderne Diagnostik und Therapie in der ambulanten und stationären HNO-ärztlichen Versorgung zu gewährleisten.

Die HNO Abteilung verfügt über 25 Betten, in Einzel- und Doppelzimmern. Sie ist im Bedarfsplan des Landes Hessen aufgeführt und ist dem Klinikum Hanau der Maximalversorgung, das heißt der höchsten Versorgungsstufe zugeordnet. Allen Patienten der HNO Abteilung steht somit das gesamte diagnostische und organisatorische Leistungsspektrum der Maximalversorgung zur Verfügung. In der HNO-Klinik und der daran angeschlossenen HNO-Praxis werden alle HNO-Erkrankungen ambulant als auch stationär behandelt.

Die Klinik als auch die Praxis stehen allen Patienten offen und bedürfen keiner Überweisung. In dem nach modernsten Kriterien eingerichteten Operationssaal werden zur Zeit jährlich ca. 1500 HNO-Operationen durchgeführt. Dabei stehen alle Betäubungsverfahren wie Vollnarkose, Teilnarkose als auch örtliche Betäubungsverfahren zur Verfügung. Auf Grund der Narkoseverfahren und der operativen Techniken können von uns schon viele Operationen ambulant durchgeführt werden, so dass ein stationärer Aufenthalt für den Patienten entfallen kann. Bei so genannten Risikokindern, welche sich einer HNO-ärztlichen Operation unterziehen müssen, wird dies in strenger Anlehnung mit der Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde veranlasst, wobei Eltern mit aufgenommen werden können. Ambulant werden in der HNO Praxis und In der HNO Abteilung alle gängigen HNO Erkrankungen diagnostiziert und nach modernen Therapieverfahren einschließlich Laserbehandlungen behandelt. Alternative Behandlungsverfahren wie zum Beispiel Akupunktur, Sauerstofftherapie, Naturheilverfahren, Botox usw. stehen selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung. Zudem werden auch kosmetische Operationen durchgeführt. Zusätzlich werden Gutachten für Gerichte, Versicherungen und Versicherungsträger erstellt.